Schulamt für den Oberbergischen Kreis
Am Wiedenhof 15
51643 Gummersbach

Ansprechpartnerinnen

Frau SAD Freund und Frau SR Hufgard

Anzahl der Grundschulen

Im Schuljahr 2013/14 sind es 50 Grundschulen in 13 Städten bzw. Gemeinden sowie zwei Grundschulen in freier christlicher Trägerschaft.

Vorarbeiten und Voraussetzungen

  • Im Kompetenzteam für den Oberbergischen Kreis arbeiten drei Moderatorinnen für Mathematik in der Primarstufe.
  • Im Jahr 2009 fand eine ganztägige Schulleiterdienstbesprechung statt zum Thema „Leistungskonzepte am Beispiel des Faches Mathematik entwickeln".
  • Im Jahr 2012 fand eine ganztägige Schulleiterdienstbesprechung statt zum Thema „Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts mit Hilfe der Materialien aus PIK AS".
  • In Regionalkonferenzen, welche jährlich für alle Schulleitungen und jeweils ein Kollegiumsmitglied stattfinden, wurden in den Jahren 2011 bis 2013 folgende Themen bearbeitet:
    • Komm mich mal im Unterricht besuchen – PIKAS durch professionelle Lerngemeinschaften im Unterricht umsetzen
    • Unterrichtsentwicklung im kollegialen Team im Fach Mathematik

Die sechs Schulleitungsmitglieder, die die Regionalkonferenzen planen, werden dabei von den drei Mathematik-Moderatorinnen beraten, begleitet und unterstützt.

Kurzbeschreibung der Kooperations-Maßnahmen

An die eingeschlagenen Wege wird angeknüpft. Es sollen nun bei ausgewählten inhaltsbezogenen Bereichen Schwerpunkte gesetzt werden. Dabei soll sowohl den prozessbezogenen Kompetenzen ein besonderes Augenmerk gewidmet werden, als auch die Unterrichtsentwicklung durch professionelle Lerngemeinschaften vorangebracht werden.

1) Mathe-Tag (= Schulleiterdienstbesprechung)

Im März 2014 findet im Oberbergischen Kreis eine Schulleiterdienstbesprechung (= Mathe-Tag) zum Thema Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts unter Nutzung der Materialien aus PIKAS statt. Adressaten für den Mathe-Tag sind die Schulleitungen aller Schulen des Oberbergischen Kreises und eine zusätzliche Lehrkraft pro Schule (ca. 100 Personen). Zu dem Oberthema „Sprache im Mathematikunterricht" finden ein Vortrag und Workshops statt. Der Vortrag von Prof. Dr. Selter hat den Titel „Kinder beim Beschreiben und Begründen unterstützen". Die Workshops werden zu den folgenden Themen angeboten: Orientierung in der Hundertertafel, Fachbezogene Unterrichtsentwicklung in Mathematik im Rahmen von PIKAS - professionelle Lerngemeinschaften als ein Weg der Lehrerkooperation, Texterschließungs- und Bearbeitungshilfen bei komplexen Sachaufgaben, Rechenquadrate mit Ohren, Wege durch ein Netz.

2) Regionalkonferenzen

a) Organisation:
Die sechs Schulleitungsmitgliedern bereiten gemeinsam mit Annika Halbe (Grundschullehrerin und PIK AS Mitarbeiterin) die Regionalkonferenzen für das zweite Halbjahr 2013/14 vor. Diese werden ab Mai 2014 zum Thema Weiterarbeit am Thema Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik unter Nutzung der Materialien aus PIK AS - also Unterrichtsentwicklung in professionellen Lerngemeinschaften mit kollegialer Hospitation - stattfinden.

b) Inhalt und Zielsetzung:
Die Regionalkonferenzen werden zu dem Thema „PIKAS konkret: Praktische Anregungen für den Einsatz eines Forscherheftes - aufgezeigt am Forscherheft zum ‚Mal-Plus-Haus'" durchgeführt. Indem die TN zunächst selbst eine problemorientierte Aufgabenstellung bearbeiten, lernen sie das „Mal-Plus-Haus" kennen. Die Konzeption und der Einsatz des Forscherheftes wird vorgestellt und die TN haben die Möglichkeit u. a. die Forscherrunde selbst durchzuführen und sich über Schwierigkeiten und Hilfestellungen auszutauschen.
Für die Vorbereitung der Regionalkonferenzen werden u. a. entsprechende Module der PIKAS-Website genutzt. Die Unterrichtsentwicklung im Fach Mathematik ist gemeinsam mit der Schulaufsicht als übergeordnetes Ziel der Kooperation formuliert worden.

c) teilnehmende Schulen:
alle Grundschulen des Oberbergischen Kreises

Planung der Nachhaltigkeit

  • In den Schulen finden Unterrichtsbesuche der Schulleitungen zu den aktuellen Unterrichtsentwicklungsthemen der Schulen statt. Diese Unterrichtsbesuche wurden in den letzten Jahren um kollegiale Hospitationen erweitert.
  • In den Jahresgesprächen von Schulleitung und Steuergruppe mit der Schulaufsicht, die als Bilanz- oder Zielvereinbarungsgespräche geführt werden, wird für die Kooperationszeit (2. Halbjahr 2013/14) die Weiterentwicklung des Mathematikunterrichts und die Arbeit in professionellen Lerngemeinschaften thematisiert.
  • Nach zwei Schuljahren wird zusammen mit der Planungsgruppe bilanziert und die Weiterarbeit abgestimmt.

Stand 02.06.2014