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Informationstexte

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Forschendes Lernen im Mathematikunterricht

Forschendes Lernen ist eine natürliche Lernweise auch bereits – oder gerade auch! – bei kleinen Kindern. „Kinder beobachten und vergleichen andauernd Dinge. Aus ihren Beobachtungen, Vergleichen und Zuordnungen entwickeln sie Muster des Verstehens." (Ollenshaw u.a., S.9). Beim forschenden Lernen in der Schule geht es darum, die eher zufallsbedingten Erkundungen in ein systematisch-probierendes Untersuchen zu überführen.

„Ich mark Mate" – Leitideen und Beispiele für interesseförderlichen Unterricht

Anknüpfend an den Grundgedanken einer engen Verbindung zwischen Kind und Sache befasst sich die Modulbeschreibung damit, wie man Interessen von Kindern aufgreifen, wecken, erhalten und aufbauen kann. Dazu wird zunächst in den Kapiteln 2 und 3 eine kurze Einordnung und Begriffsklärung vorgenommen. Daran anknüpfend formuliert das vierte Kapitel sechs Merkmale interesseförderlichen Mathematikunterrichts, die dann in Kapitel 5 durch viele Beispiele aus dem Mathematikunterricht in der Grundschule illustriert werden. Dieses Papier ist das Basispapier des Moduls 7 des Projekts Sinus-Transfer-Grundschule (www.sinus-grundschule.de) zum Thema „Interessen aufgreifen und weiterentwickeln".

Drei Leitideen des Mathematikunterrichts

Nicht erst seit PISA wird eine grundlegende Reform des Mathematikunterrichts gefordert. Herausfordernde Lernanlässe und gut ausgewähltes Material sind hierzu notwendige Voraussetzungen. Eine weitere Basis für eine andere Art des Lehrens und Lernens von Mathematik bilden aber auch sich wandelnde Einstellungen der Lehrerinnen und Lehrer. Darunter verstehen wir einen umfassenderen Blick auf die Kinder (mehr Kompetenzorientierung), auf das Fach (mehr Prozessorientierung) und auf den Unterricht (mehr Subjektorientierung). Diese drei Aspekte wollen wir in diesem Papier anhand von Beispielen illustrieren.

Quattro Stationi – Nachdenkliches zum Lernen an Stationen aus mathematikdidaktischer Perspektive

Beim Lernen an Stationen besteht zweifelsohne die Gefahr, dass – entgegen bester Absichten – (1) echte Offenheit gegenüber dem Denken der Schüler nicht praktiziert wird und (2) darüber hinaus die kritische Reflexion über die behandelten Inhalte und die ausgewählten Aktivitäten in den Hintergrund tritt. Die Methode darf aber nicht wichtiger werden als der Inhalt. Das vorliegende Papier führt diese Grundgedanken anhand von Beispielen aus und präsentiert einen Alternativentwurf.

 

Mathematiklernen im Gespräch – Kooperationsformen zwischen Schülerinnen und Schülern


Auch im Mathematikunterricht ist es eine zentrale Aufgabe der Lehrperson, Lernende durch die inhaltliche Auswahl „guter Aufgaben" sowie durch die methodische Auswahl einer geeigneten Kooperationsform zu mathematischen Gesprächen anzuregen. Aber was und wodurch lernen wir eigentlich in Gesprächen? Wie lassen sich inhaltlich und methodisch anregende Gesprächsanlässe im Mathematikunterricht schaffen?