Themenbezogene Individualisierung

Das Schulgesetz NRW betont das Recht jedes Kindes auf individuelle Förderung. Gleichzeitig sind die Schülerinnen und Schüler immer auch eingebunden in ihre Lerngruppe. In den beiden Häusern 5 und 6 geht es darum, wie Mathematikunterricht das Spannungsfeld von Vielfalt und Gemeinsamkeit produktiv nutzen kann, indem der Beziehungsreichtum und die Strukturiertheit mathematischer Themen und Inhalte als Orientierungshilfe herangezogen werden.

© PIKAS TU Dortmund - Häufige Fragen

Individuelles und gemeinsames Lernen

Der Mathematikunterricht sollte von den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernmöglichkeiten der Kinder ausgehen und ihnen durch Lernumgebungen gerecht werden, die eigene Lernwege ermöglichen. Das Lernen auf eigenen Wegen profitiert insbesondere auch vom Austausch mit anderen. Die Materialien dieses Hauses befassen sich damit, wie diese Spannung von eigenem und fremdem Denkweg produktiv genutzt werden kann.

Heterogene Lerngruppen

Aufgabe der Grundschule ist es, so die Richtlinien NRW, die Vielfalt der gemeinsamen Schule für alle Kinder als Chance zu begreifen und sie durch eine umfassende und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen der Kinder zu nutzen. Im hierarchisch aufgebauten Fach Mathematik erweist sich das - zum Beispiel  im jahrgangsgemischten Unterricht - bisweilen als recht schwierig. Die Materialien dieses Hauses thematisieren die Probleme und leisten Beiträge zu deren Überwindung.

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