Piko Informationen für Eltern

Inhalt

Elternratgeber

An der Käsetheke, beim Tischdecken, im Supermarkt: Mathematik ist fast überall im Alltag zu finden. Wer darauf achtet, dem bieten sich viele Gelegenheiten, die Welt der Zahlen spielerisch und kindgerecht erfahrbar zu machen. Schnell wird dabei klar, wie sehr die Mathematik unseren Alltag beherrscht und wie wir ihn mit ihrer Hilfe meistern.

In diesem kleinen Elternratgeber finden Sie Anregungen, wie Sie Mathematik im Alltag aufgreifen und Ihrem Nachwuchs bewusst machen können. So schaffen Sie wertvolle Grundlagen für das schulische Mathematiklernen. Ganz nebenbei erwerben Ihre Kinder wichtige Kenntnisse und Fähigkeiten. Wer sich mit Uhrzeit, Kalender, verschiedenen Größen, Maßeinheiten und Geldwerten auskennt, verfügt über wertvolles Wissen, das nicht nur für den Schulunterricht von Bedeutung ist.

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Elternratgeber zum Schulanfang

Die Informationsschrift "Willkommen in der Schule - Ein Elternratgeber zum Schulanfang" wurde herausgegeben von dem Deutschen Schulamt und dem Pädagogischen Institut für die deutsche Sprachgruppe in Bozen (Südtirol). Der Ratgeber behandelt wichtige Themen wie "Vom Kindergarten in die Grundschule", "Leben und Lernen in der Schule" und "Wie Kinder lernen". Der Elternratgeber kann hier heruntergeladen werden.

 

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Plakate

Heutzutage kommt es in der Schule nicht nur darauf an, dass Kinder lesen, schreiben und rechnen lernen. Um in der modernen Lebens- und Arbeitswelt erfolgreich bestehen zu können, müssen Kinder außerdem über Problemlösefähigkeiten verfügen, sich mit anderen Kindern austauschen können und Kompetenzen für Teamarbeit besitzen.

Diesen Anforderungen entspricht der moderne Mathematikunterricht. Das PIK-Plakat verdeutlicht Eltern, welche Fähigkeiten ihr Kind im Verlauf der vier Grundschuljahre erwerben soll.

Ein Infoblatt für Eltern finden Sie hier.

 

Briefe

1+1 richtig üben

Es ist immer noch wichtig, das Einspluseins auswendig zu wissen. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass das Einpluseins nicht von Beginn an mechanisch auswendig gelernt wird. Viel wichtiger ist die Förderung des beziehungsvollen Übens, bei welchem z.B. über Nachbar- oder Verdopplungsaufgaben die mathematischen Beziehungen genutzt werden. Es fördert das Merken bzw. das schnelle Ableiten, wenn ein Ergebnis vergessen wurde.

Auch von zu Hause aus können Sie mithilfe von Aufgabenkarten und einer Trainingsbox dieses Üben unterstützen. Dazu finden Sie genauere Informationen in den folgenden Elternbriefen:

Elternbrief

Elternbrief

türkisch

Elternbrief 2

Elternbrief 2

türkisch

 

1x1 richtig üben

Die Multiplikation ist ein zentrales Thema der Grundschulmathematik. Darunter wird fälschlicherweise oft frühes Auswendiglernen und Aufsagen aller Reihen verstanden.
Zunächst ist es aber wichtig, das Verständnis der Rechenoperation aufzubauen. Im Unterricht wird dazu einige Zeit lang mit Material geübt. Erst wenn die Kinder eine Vorstellung zur Multiplikation aufgebaut haben, sollte das Einmaleins auswendiggelernt werden.

Dieses Auswendiglernen erfolgt dann über sogenannte ‚Kernaufgaben'. Das sind Aufgaben, die sich die Kinder leicht merken können. In der zweiten Klasse geht es zunächst darum, diese Kernaufgaben auswendig zu wissen. In der dritten Klasse werden dann alle weiteren Aufgaben auswendig gelernt.

Wie beim Erlernen des Einspluseins können Sie auch beim Erlernen des Einmaleins Ihr Kind von zu Hause aus mithilfe von Aufgabenkarten und einer Trainingsbox unterstützen. Dazu finden Sie genauere Informationen in den folgenden Elternbriefen:

Elternbrief
Klasse 2

Elternbrief
Klasse 2

türkisch

Elternbrief
Klasse 3

Elternbrief
Klasse 3

türkisch

 

Verschiedene Rechenwege

Der Informationsbrief erläutert die Bedeutung verschiedener Rechenmethoden - des mündlichen, halbschriftlichen und schriftlichen Rechnens. Er zeigt auf, wie Sie Ihr Kind von der zweiten Klasse an beim Rechnen auf eigenen Wegen unterstützen können.

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Schriftliche Subtraktion

Für die schriftliche Subtraktion gibt es verschiedene Verfahren, die sich in der Behandlung des Stellenübergangs und der Rechenrichtung - und damit der Sprechweise - unterscheiden. Seit einigen Jahren ist das einzusetzende Verfahren nicht mehr vorgeschrieben, sondern die Auswahl der Lehrperson überlassen. Wichtig ist jedoch, dass das gewählte Verfahren verständnisvoll eingeführt wird, so dass die Kinder es leicht nachvollziehen können, anstatt es lediglich mechanisch auswendig zu lernen.

In den vorliegenden Informationsbriefen wird entweder das Entbündelungs-Verfahren oder das Auffüll-Verfahren der schriftlichen Subtraktion vorgestellt und jeweils mit dem früher vorgeschriebenen Erweiterungs-Verfahren verglichen. Der entsprechende Brief dient dazu, Sie über die Vorteile des Entbündelns bzw. Auffüllens gegenüber dem Erweitern zu informieren.

Elterninfo

"Entbündeln"

Elterninfo

"Auffüllen"

 

"Mathe in den Kopf?!" - Wie geht das eigentlich?

Heute soll ein Kind Aufgaben nicht nur auswendig lernen, sondern auch verstehen und begründen können, warum es so rechnet. Aber was passiert eigentlich im Kopf Ihres Kindes, bis es „richtig" im Kopf rechnen kann? Und wie können Sie Ihr Kind dabei unterstützen, dass es sicher und schnell zum richtigen Ergebnis kommt? Auf diese und weitere Fragen möchte der Erklärtext, den Sie hier finden, Antworten geben.

Für den Mathematikunterricht wurden in den vergangenen Jahrhunderten so genannte Darstellungsmittel erfunden, um Zahlen und Rechnungen als eine Art Bild darstellen zu können. Sie kennen z.B. einen Rechenrahmen, auf dem man Kugeln hin und her schieben kann oder Punktefelder, in die man Plättchen hinein legt. Solche Darstellungsmittel sind wichtig, damit sich Ihr Kind die Welt der Mathematik überhaupt vorstellen kann. Hier finden Sie einige Darstellungsmittel, die Sie zu Hause zum Üben einsetzen können - Bitte in Absprache mit der Lehrperson.

 

Filme

KIRA-Film

Hier finden Sie den im Partnerprojekt KIRA entstandenen Informationsfilm "Kinder rechnen anders". Dieser Film illustriert anhand von Szenen aus dem Alltag, aus dem Unterricht und aus Interviews, dass Kinder auf unterschiedliche Art und Weise anders rechnen. Im Einzelnen wird dargestellt, dass Kinder anders rechnen,

  • anders als Erwachsene es vermuten,
  • anders als andere Kinder,
  • anders als sie selbst noch vor wenigen Augenblicken, und
  • anders, als Erwachsene es möchten.
Außerdem wird anschaulich aufgezeigt, welche Konsequenzen sich daraus für den Unterricht ergeben.

 

Prozessbezogene Kompetenzen am Beispiel der "Bauernhof-Aufgabe"

Hier finden Sie einen im Partnerprojekt KIRA entstandenen Informationsfilm, der Kinder bei der Bearbeitung einer sogenannten Fermi-Aufgabe zeigt.

Bei Fermi-Aufgaben geht es zu Beginn des Bearbeitungsprozesses erst einmal darum, die Sachsituation zu erfassen, d.h. diese wirklich zu durchdringen und vielleicht auch bereits erste Ideen für einen möglichen Lösungsweg aufzuwerfen. Daraufhin müssen sich die Kinder die fehlenden Informationen beschaffen, die sie zum Lösen der Aufgabe benötigen. Wenn sie die Aufgabe schließlich mithilfe mathematischer Kenntnisse und Fertigkeiten gelöst haben, sollten sie ihre gefundene Lösung wieder auf die Sachsituation beziehen.

Der Film zeigt, wie Kinder diese Anforderung konkret in Bezug auf die Frage „Wie viele Kühe bräuchte man, um die ganze Schule eine Woche lang mit Milch zu versorgen?" bewältigen.

 

Texte

Mathematik mit den Augen der Kinder

Zur Unterstützung des Lernprozesses Ihres Kindes ist es wichtig, dass Sie sich nicht auf mögliche Fehler konzentrieren und diese direkt verbessern. Viel hilfreicher ist es, wenn Sie sich Zeit nehmen, um die oftmals schlauen Denkweisen Ihres Kindes zu verstehen. Diese kompetenzorientierte Sichtweise ist grundlegend, denn ...

Kinder denken anders ...

  • als Erwachsene denken
  • als Erwachsene es vermuten
  • als Erwachsene es möchten
  • als andere Kinder
  • als sie selbst in vergleichbaren Situationen. (vgl. Selter & Spiegel 2003)

Wie sich diese Punkte im Alltag widerspiegeln, wird anhand von Beispielen in diesem Text erläutert.

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Hat Ihr Kind das Mathe-Gen?

Dieser Text entstammt der Zeitschrift 'Eltern for family' (Heft 10/2003).

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Kinder können häufig mehr, als man erwartet

Dieser Text von Jule und Hartmut Spiegel beschreibt, wie Kinder lernen und dass Kinder häufig mehr können, als man ihnen zutraut.

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Das zählt in Mathe!

Im Mathematik-Unterricht zählen nicht nur die Klassenarbeiten und die Mitarbeit der Kinder. Der Lehrplan nennt Kriterien, die zur Leistungsbewertung herangezogen werden müssen. In diesem Informations-Papier finden Sie eine Tabelle, in der diese vorgeschriebenen Kriterien und ihre Übersetzung in „Kindersprache" aufgeführt werden.

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Jeder rechnet anders

In der Beilage "GrundschulEltern" der Zeitschrift Grundschule aktuell (Mai 2012) wird anschaulich aufgezeigt, dass jedes Kind anders rechnet. Neben Befunden aus der Forschung zu dem Thema Rechnen auf eigenen Wegen finden Sie hier Hinweise für Eltern und Ideen zur Anregung und Unterstützung mathematischen Lernens. Auf Fragen von Eltern zu dem Oberthema 'Dyskalkulie' werden Antworten aus der Forschung angeboten und Sie erhalten weiterführende Informationen und Lesetipps.

Hier finden Sie außerdem eine Empfehlungsliste mit Kinderbüchern zum Thema Zahlen, Mengen usw.

 

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Unterrichtsmaterial
Informationsmaterial

Informationsvideos

Informationen für Eltern

Aktuell: Heterogenität

 

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