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Forscherhefte

Forscherhefte

Forscherhefte im Mathematikunterricht ermöglichen ein selbstgesteuertes forschend-entdeckendes Lernen. Sie sind kein eindeutig definiertes Arbeitsmittel. In der offensten Form sind es leere Hefte, in die die Kinder ihre mathematischen Erfindungen und Entdeckungen zu selbstgewählten Inhalten als „freie mathematische Texte“ eintragen.

Das Forscherheft ist einerseits ein Instrument, um sich möglichst selbstständig mathematische Sachverhalte zu erschließen: Die Kinder äußern Vermutungen, variieren Zahlen systematisch, analysieren Veränderungen, vergleichen, untersuchen Zusammenhänge, dokumentieren Beobachtungen, suchen nach Erklärungen etc.
Für die Kinder ist das Forscherheft aber zugleich auch ein persönliches Dokument ihrer (fortschreitenden) Entdeckungen und Erkenntnisse. Im Gegensatz zu einer losen Sammlung von Arbeitsblättern gibt das Forscherheft den Kindern einen Überblick über die Gesamtheit aller Aufgabenstellungen. Vor allem aber bewirkt es, dass sich die Kinder mit „ihrem“ Heft in zunehmendem Maße identifizieren und stolz sind auf ihre Einträge.

Forscherhefte ermöglichen den Schülerinnen und Schülern, sich eigenständig mit herausfordernden, problemhaltigen Aufgaben im Sinne eines aktiv-entdeckenden Lernens auseinanderzusetzen. Durch Forscheraufträge, die in Kleingruppen (den sogenannten „Forscherrunden“) durchgeführt werden, findet ein sozialer Austausch unter den Kindern statt. Die Kompetenz des „Argumentierens" und „Kommunizierens“ wird auf diese Weise gefördert.

Die vorliegenden Materialpakete zeigen Ihnen an konkret ausgearbeiteten Beispielen zum Aufgabenformat „Mal-Plus-Haus“ sowie „Mal-Mühle“, wie ein Forscherheft im Unterricht transparent und sinnstiften eingesetzt werden kann.